Intelligentes Laden in der Steiermark:

Reduxi steuert 14 go-e Ladestationen bei IKK Group GmbH

Elektromobilität wird im Unternehmensalltag immer wichtiger. Damit mehrere Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden können, braucht es jedoch mehr als einzelne Wallboxen. Entscheidend ist ein Energiemanagement, das vorhandene Leistung intelligent verteilt, den Gebäudeverbrauch berücksichtigt und die Ladeinfrastruktur effizient in das bestehende Energiesystem einbindet.

Genau hier setzte Reduxi an. Das Unternehmen IKK Group GmbH, Generalplaner im Hoch- und Tiefbau, stattete die Tiefgarage mit 14 go-e Ladestationen, sowie mit einem umfassenden Lastmanagement und Energiemanagement aus. Ziel war es, die Ladepunkte zentral, effizient und bedarfsgerecht anzusteuern.

 

Reduxi Controller als Herzstück

Im ersten Schritt wurde ein Reduxi Controller im Zählerschrank installiert. Er bildet die zentrale Schnittstelle zwischen Gebäude, Netzanschluss und Ladeinfrastruktur. Über einen P1 Ultra Plus werden zusätzlich Zählerdaten erfasst und dem Controller zur Verfügung gestellt. Dadurch kann das System laufend erkennen, wie viel Energie im Gebäude verbraucht wird und welche Leistung für die Ladestationen verfügbar ist.

Diese Messung am Knotenpunkt ist wesentlich, damit der Eigenbedarf des Bürogebäudes zuverlässig abgedeckt bleibt. Danach wird in Echtzeit entschieden welche Energiemenge für das Laden der Fahrzeuge genutzt werden kann.

Laden mit Netzstrom, basierend auf dynamischen Strompreisen

Die Energieversorgung ist flexibel angelegt. Der Strom kann aus dem Netz bezogen werden. Der Controller entscheidet auf Basis der EPEX SPOT Preis Börse, wann es am günstigsten ist, verbundene Fahrzeuge zu laden. Die Garage wird täglich von 07:00-17:00 genutzt, dadurch wird die Fahrzeugladung so verschoben bzw. verzögert, dass sie erst um die Mittagszeit mit voller Leistung zu günstigen Strompreisen geladen werden. So lässt sich die Ladeinfrastruktur in das gesamte Energiesystem des Standorts integrieren.

Faire Verteilung auf alle Ladepunkte

Ein besonderer Fokus lag auf der Verteilung der Lasten. Die verfügbare Leistung soll nicht unkontrolliert von einzelnen Ladepunkten beansprucht werden, sondern sinnvoll auf alle angeschlossenen go-e Ladestationen verteilt werden. So können mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden, ohne den Hausanschluss unnötig zu belasten.

Bei einer Flotte von Wallboxen ist in der Regel ein Lastmanagement erforderlich. Reduxi bietet dafür eine zentrale Steuerung, mit der Ladeleistungen dynamisch an verfügbare Kapazitäten, Netzanschlusspunkte und weitere Verbraucher angepasst werden können. Als Energiemanagementsystem überwacht Reduxi die Energieflüsse im Gebäude und ermöglicht eine effiziente, netzdienliche Steuerung der Ladeinfrastruktur.

Ergebnis: Ladeinfrastruktur, die mitdenkt

Mit dem Projekt bei IKK zeigt Reduxi, wie Ladeinfrastruktur im Unternehmensumfeld intelligent eingebunden werden kann. Der Controller im Zählerschrank, die Erfassung der Zählerdaten über den P1 Ultra Plus und die Anbindung der go-e Ladestationen schaffen die Grundlage für ein System, das Gebäudeverbrauch, Netzbezug, mögliche PV Energie, Speicher und Ladeleistung gemeinsam betrachten kann.

So entsteht eine Lösung, die nicht nur Fahrzeuge lädt, sondern Energieflüsse aktiv steuert. Für IKK bedeutet das: mehr Kontrolle über die Ladeinfrastruktur, effizientere Nutzung vorhandener Energie und eine skalierbare Basis für den weiteren Ausbau der Elektromobilität. Darüber hinaus ist es möglich die Flotte auch auszubauen. Pro Reduxi Controller können aktuell bis zu 256 Ladestationen angesteuert werden. Das Projekt bei IKK zeigt, wie Unternehmen ihre Ladeinfrastruktur mit Reduxi intelligent, skalierbar und wirtschaftlich betreiben können. Wer mehrere Ladepunkte effizient steuern, dynamische Strompreise nutzen und den Gebäudeverbrauch zuverlässig berücksichtigen möchte, schafft mit Reduxi die passende Grundlage für modernes Energiemanagement.

Sie planen eine ähnliche Ladeinfrastruktur oder möchten bestehende Ladestationen intelligenter steuern? Kontaktieren Sie Reduxi und erfahren Sie, wie sich Ihr Standort für Elektromobilität optimieren lässt.